Freitag, 30. Oktober 2020

Mindestabstand in der Schule – möglich oder nicht?

Die Corona-Regelungen in der Schule sind klar: In den Pausen und allgemein im Schulgebäude und -gelände muss man einen Mund- und Nasenschutz tragen und einen Mindestabstand von 1,5m halten bis zum Unterricht, aber am Platz darf die Maske wieder abgenommen werden. Die Schülerinnen und Schüler sitzen an Zweierbänken ohne Maske, bei Partner- und Gruppenarbeit wird empfohlen, diese wieder aufzusetzen. In den Räumen sollen die Fenster geöffnet sein, um eine gute Durchlüftung zu ermöglichen. Die Tische stehen wie vor der Pandemie, ohne Mindestabstand, da es keine geteilten Kurse gibt, wie kurz nach der Öffnung der Schulen vor den Sommerferien. Nach dem Lockdown sind wir alle erstmal auf Nummer sicher gegangen, aber nun, wenn sich die Infiziertenzahlen auch in Deutschland erneut vervielfacht haben, lockern wir die Maßnahmen - macht das Sinn? Können wir uns mit diesen Maßnahmen, die momentan gelten, wirklich schützen beziehungsweise sie so umsetzten wie die Regierung das von uns verlangt?

Um dies zu beantworten, genügt der Blick in den typischen Schulalltag: Die Schülerinnen und Schüler kommen mit dem vollen Bus zur Schule, in dem ebenfalls Maskenpflicht herrscht. In Massen laufen sie daraufhin in die Schule, vielleicht ziehen sie kurz vor dem Schulgelände die Maske ab, um wieder aufzuatmen, höchstwahrscheinlich ohne den Mindestabstand in der Masse zu wahren. Im Schulgebäude angekommen, muss jeder nun zügig in seine Klassen/Kurse - man darf ja nicht zu spät kommen. Ohne Rücksicht zu nehmen, ob man auf der engen Treppe im Abstand zu den anderen läuft oder einem andere entgegenkommen, erreichen die Lernenden ihre Säle. Wenn man sich nun im Unterricht wiederfindet, darf man neben der Sitznachbarin oder dem Sitznachbarn die Maske abnehmen, soll sie aber bei offizieller Partnerarbeit wieder aufsetzen, um sich nicht gegenseitig anzustecken. Was komplett logisch ist, da man ja nicht sonst kurz miteinander redet, nur bei ausdrücklicher Partnerarbeit. Man versteht von selbst, dass dies nicht der Fall ist. Demnach ergibt diese Regel auch wenig Sinn.

Im Unterricht soll des Weiteren die gleiche Sitzordnung beibehalten und sich nicht umsetzt werden, um im Nachhinein nachverfolgen zu können, wen eine Person infiziert haben könnte. Leider kann auch diese Regel nur in der Unter- bis Mittelstufe Erfolg zeigen, da die Oberstufe in jeder Stunde eine andere Kurskonstellation hat, das heißt, dass die Schülerinnen und Schüler jede Stunde neben einer anderen Person sitzen und im Unterricht ihre Maske abnehmen. Noch hat dies an unserer Schule glücklicherweise zu keinem Problem geführt. Dies könnte sich aber schnell ändern. So haben die Lernenden der Oberstufe entsprechend ihres höheren Alters im Vergleich zur Unter- und Mittelstufe unter anderem mehr Kontakte zueinander sowie ein ausgefächertes Sozialleben, aufgrund dessen sie sich wahrscheinlich oftmals in Risikohotspots wie Cafés, Restaurant oder einfach der Innenstadt häufiger aufhalten.
In der Pause sind Menschenmassen darüber hinaus ebenfalls unumgänglich: Die Klassen bilden Gruppen, ob draußen oder drinnen. Es liegt in der Natur der normalen Schülerin beziehungsweise des normalen Schülers sich mit seinen Freundinnen und Freunden über den Unterricht oder Privates auszutauschen. Da rückt man sich schonmal näher, während man seinen Hunger stillt und seine Maske nicht auf hat. Unsere Schule hat für die MSS Aufenthaltsräume, die sie aber über die Pausen nicht befüllt sehen wollen, wie sie eigentlich ohne Pandemie aussehen würden. Macht das aber einen Unterschied, ob sich die Masse an Menschen, die sowieso bei diesen Temperaturen lieber im Schulgebäude ihre Zeit verbringt, in diesen Räumen oder davor im Foyer anstaut? Da kommt die Frage auf, ob die Abstandsregel dort nicht fehl am Platz ist, da sich die Kurse - wie schon gesagt - sowieso ohne Maske durchmischen und ob sich darüber hinaus Lehrerinnen und Lehrer, die zum Mindestabstand auffordern und diesen sogar mit einem Zollstock abmessen, wirklich lohnen.                        

Nachdem man diesen Schulalltag durchlebt hat, fällt einem schnell auf, dass die Corona-Maßnahmen nicht wirklich das hergeben, was sie eigentlich sollten.

Noch zu erwähnen ist, dass aufgrund der hohen Zahl an Neuinfektionen in Deutschland sich die Regeln geändert haben. Absofort müssen alle Schüler/Schülerinnen und Lehrer/Lehrerinnen ihre Masken durchgehend tragen, d.h. sowohl im Unterricht als auch in den Pausen. Nur im Freien darf man, wenn der Abstand von 1,50m eingehalten wird, die Maske absetzen, um etwas zu essen oder zu trinken. Somit bezieht sich dieser Artikel über den Zeitraum vor den Herbstferien bzw., bevor diese Änderungen vorgenommen wurden. Also stellt sich die Frage jetzt, ob es doch vielleicht zu einem 2. Lockdown in Deutschland kommt und somit alle Schulen schließen

Sonntag, 26. April 2020

Ungarnaufstand 1956 noch heute spürbar

Im Herbst 1956 begann Ungarn einen Aufstand gegen den Kommunismus. Erfolglos. Bis heute sind die Folgen noch spürbar. 
Aber warum hat damals niemand eingegriffen? Warum konnten 2600 Tote nicht verhindert werden? Und was hat dieses Geschehen mit der Flüchtlingspolitik zu tun?
Im Folgenden werde ich meine Sicht der Geschehnisse darlegen. 

Brutale Niederschlagung des ungarischen Volksaufstandes

Das 1945 von der Roten Armee befreite und besetzte Ungarn begab sich spätestens durch den Friedensvertrag mit der Sowjetunion im Jahre 1948 in eine militärische, wirtschaftliche, politische und kulturelle Abhängigkeit von Moskau. Nachdem Ungarn 1949 von der kommunistischen „Vereinigten ungarischen Arbeiterpartei“ regiert wurde, kam nach dem Tod Stalins (1953) der Reformkommunist Imre Nagy zum ersten Mal als Ministerpräsident an die Macht. Zwei Jahre später wurde er abgesetzt und eine „Restalinisierung“ wurde durchgeführt. Vorbild der Entwicklung in Ungarn war Polen, wo im Sommer 1956 für höhere Löhne demonstriert wurde.
Am 23. Oktober 1953 demonstrierten Studenten in Budapest und forderten eine Demokratisierung, den Abzug der sowjetischen Besatzungstruppen und die Wiedereinsetzung von Imre Nagy als Ministerpräsident. Ihnen schlossen sich über 100.000 (manche Quellen 500.000) an. Die Sicherheitspolizei schoss auf die Demonstranten. Einige Armee-Einheiten zogen mit, woraus ein Volksaufstand resultierte. Nach einem Generalstreik wurde Nagy wieder Ministerpräsident. Für einige Tage versuchte die neue Regierung ihre Forderungen umzusetzen, doch am 4. September kam es zum Angriff sowjetischer Panzer auf Budapest. Der Aufstand wurde brutal niedergeschlagen, wie etwa schon 1953 in der DDR.

Donnerstag, 21. November 2019

Fußball- Mein absoluter Lieblingssport

                                                                  (Piotr Adamczyk)


Bildergebnis für fußball
Liebe Schülerinnen und Schüler, hier in diesem Artikel möchte ich euch ein bisschen etwas über Fußball erzählen. Ich werde euch die aktuelle internationale und die nationale Weltrangliste vorstellen, die folgendermaßen zustande kommt: Bei einem Sieg erhält das Team, das gewonnen hat, drei Punkte, das Verliererteam jedoch keine. Bei einem Unentschieden erhalten beide Teams jeweils einen Punkt. Anschließend stelle ich euch zwei TOP 5-Listen vor und berichte über die vergangene Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland.


Dienstag, 29. Oktober 2019

...und noch ein neues Gesicht!

(Sameeha)

Hi, mein Name ist Sameeha und ich bin in der 5b. Ich bin 10 Jahre alt, komme aus Bangladesh und bin neu in der pupille. Meine Hobbys sind lesen, zeichnen und klettern.

Donnerstag, 24. Oktober 2019

Wieder ein neues Gesicht im Team

   (Ben-Joah)
Hallo, ich bin Ben-Joah aus der 5b und meine Hobbys sind Volleyball und Bodyboarden. Seit einigen Wochen bin ich bei der pupille und freue mich, vielleicht schon bald einen kleinen Artikel zu schreiben.

Donnerstag, 16. Mai 2019

Die neue Pupille ist da!

Das Überthema der neuen Ausgabe lautet Gesundheit. Macht euch also bereit für spannende Artikel zum Thema gesunde Ernährung, Sportarten und medizinische Versorgung.

Außerdem erwarten euch Neuigkeiten vom THG und Ludwigshafen:
Was haben die Lehrer zum Thema Digitalisierung an unserer Schule zu sagen?
Wie stehen Politiker zu Friday For Futur, die mittlerweile auch in Ludwigshafen stattfinden.

All dass in der Neuen Pupille!!




Freitag, 12. April 2019

Müll: Unsere Umwelt leidet!


                                                              (Emma Glück)

An der Bushalltestelle liegt Müll, Kaugummis kleben auf dem Boden und Zigaretten liegen auf dem Boden verstreut. In Flüssen schwimmen Plastiktüten, Papier von Süßigkeiten liegt neben dem Mülleimer und Klamotten werden viel zu oft weggeworfen – STOPP! Das nervt einige Menschen und schadet natürlich unserem sogenannten blauen Planeten. Hier ein paar Hinweise was jeder von uns täglich tun kann und welche Folgen Umweltverschmutzung hat.                                                                                                                                                                             
Welche Folgen hat die Umweltverschmutzung?
Unter der Umweltverschmutzung versteht man die Umweltbelastung mit Abfällen und anderen schädlichen Stoffen. Die wichtigsten und meisten Arten der Umweltverschmutzung Gewässer, Luft und Bodenverschmutzung sowie Verschmutzung durch Müll. Dies schadet natürlichen Ökosystemen und auch der Gesundheit der Menschen. Laut der der UN-Umweltagentur sterben 12,6 Millionen Menschen pro Jahr durch die schrecklichen Folgen der Umweltverschmutzung, das ist fast jeder vierte Todesfall. Ein wichtiges Ziel nachhaltigen Wirtschaftens ist es daher Umweltverschmutzung und Umweltschäden durch Umweltschutzmaßnahmen zu vermeiden, minimieren oder sogar ganz abzuschaffen. Diesem Ziel widmen sich auch die Umweltpolitik und die Umweltbewegung, wie beispielsweise die „fridays for future“-Bewegung.

Donnerstag, 4. April 2019

Wenn ich hinke, wirke ich interessanter – Ein Interview mit der Zeitzeugin Frau Hoepke

(Joshua Šandor)

Mitte November letzten Jahres war bei uns eine Zeitzeugin zu Besuch. Ihr Name ist Frau Hoepke. Sie hat uns zu Beginn erst etwas zu ihrem Leben erzählt. Uns, das sind die zehnten Klassen. Wir haben uns davor bereits in Geschichte mit dem Thema Weltkrieg und Nachkriegszeit beschäftigt. Es war sehr interessant, das Ganze noch einmal aus einer anderen Perspektive erzählt zu bekommen. So war es teilweise viel lebendiger, aber auch viel verständlicher und interessanter. Im Anschluss hatte ich noch die Möglichkeit, Frau Hoepke zu interviewen, in Anwesenheit eines LKs der MSS 13 und Frau Schwab-Jehle. Nicht alle der unten aufgeführten Fragen wurden von mir gestellt, manche Fragen wurden von den Schülern, Frau Schwab-Jehle oder Frau Baur gestellt. 

Donnerstag, 28. März 2019

Die 3-tägige-KSV

(Melanie Wille)

Wie jedes Jahr gab es auch dieses Mal eine 3-tägige KSV vom 14.02. - 16.02.2019. Freundlicherweise begleiteten uns Hr. Münch, der für die SV-AG zuständig ist, unser Vertrauenslehrer Hr. Fath, sowie Fr. Lau und Fr. Ackermann.
Nachdem der Kampf mit dem Bettbezug ein Ende fand, gingen wir stufenweise (Klasse 5-7, 8-10 und MSS 11-12) in Gruppen zusammen und besprachen, was wir zu verbessern hätten. In den Stufengruppen kam vor allem die Aussage, dass die Kommunikation mit den Sekretärinnen und den Bibliothekarinnen noch verbessert werden könnte. Um dies zu optimieren, wird zeitnah ein Gespräch angestrebt.

Nach dieser Gruppenarbeitsphase wurden Themengruppen gebildet. Diese waren: „Anschaffungen“, „Wir-Gefühl“, „Feste und Veranstaltungen“, „SV-AG“, „beste Klasse des Jahres“, „Kultur“, „Kommunikationsverbesserung“ und „Satzung“. Diese waren sehr unausgeglichen besetzt, da man in die Gruppe ging, in die man wollte. So kam es z.B., dass in einer Gruppe nur drei Schülerinnen oder Schüler waren, in einer weiteren jedoch um die 25. In diesen Gruppen wurde dann zu dem jeweiligen Thema etwas erarbeitet, was wir dann der Schulleitung, der Schülerschaft und den Eltern am Samstag vortragen konnten. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl wurden die Gruppen „Feste und Veranstaltungen“ und „SV-AG“ zusammengefasst.  

Mittwoch, 27. März 2019

Zucker - ungesund aber lecker

(Sarah Bilalic)

Hallo, ich bin Sarah aus der 5b und bin neu in der Pupille!
Ich freue mich, dabei zu sein. Viel Spaß beim Lesen!

 
Wer mag sie nicht, die weiß-glänzenden Kristalle?

Den Zucker, wie wir ihn in Lebensmitteln kennen, sei es in der Schublade oder im Kühlschrank. Kuchen, Ketchup, Fleischsalat - Zucker lauert überall.
Leider essen wir ihn in viel größeren Mengen als wir ihn bräuchten.
In vielen Lebensmitteln lauert versteckter Zucker (z.B. Gewürzgurken und Naturjoghurt).
In Getränken wie Eistee oder Limonade ist sehr viel Zucker enthalten, das kann schlimme
Folgen für die Gesundheit haben. Zu viel Zucker ist zwar ungesund, aber lecker!
Wir essen im Durchschnitt am Tag 29 Zucker-Würfel, dabei empfiehlt man bis höchstens
sechs Teelöffel Zucker am Tag zu essen.

Zucker besteht hauptsächlich aus Saccharose. Ein Zucker-Würfel wiegt ca. 3g. Eine klassische Coca-Cola enthält beispielsweise pro 100ml exakt (- was denkt ihr?) 10,6 Gramm Zucker (mehr dazu findet ihr auf www.aspartam.at ). Je reifer eine Banane ist, desto weniger Stärke (Vielfachzucker) und desto mehr Zucker enthält sie.100 Gramm Banane liefern etwa 22,8 Gramm Kohlenhydrate.

Deswegen sollten wir aufpassen, was wir essen, damit wir lange gesund bleiben.

Freitag, 22. März 2019

Was hat Ludwigshafen für die Umwelt geleistet?


Dieser Artikel stammt aus einer älteren Ausgabe. Da das Thema, vor allem wegen den FridaysForFuture-Protesten, wieder sehr aktuell ist, veröffentlichen wir ihn erneut auf unserer Homepage.


(Julius Frankenstein)

Wir leben in einer Zeit, in welcher das Thema Umwelt immer mehr an Bedeutung gewinnt. In den Schlagzeilen hört man, wie die Bundesregierung mit von Diesel betriebenen Fahrzeugen umgehen will oder wann der Kohleausstieg jetzt schlussendlich sein soll, doch was wird im kleineren Kreise getan, in der Stadt, in der diese Schule ist: Ludwigshafen? Um diese Frage zu beantworten habe ich mir die Errungenschaften dieser Stadt seit Beginn des Jahres und damit auch der Amtszeit der neuen Oberbürgermeisterin angeschaut. Vor Beginn möchte ich diese jedoch in zwei Kategorien einteilen: in die Projekte, die vor 2018 begründet wurden, aber dieses Jahr aktiv weitergeführt werden und in die Projekt, die dieses Jahr starteten, mit diesen möchte nun auch anfangen.

Beginnen werde ich mit dem wohl umfangreichsten Konzept, dem Masterplan Green City. Dieser wurde gemeinsam von den Städten Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg erarbeitet und am 31. August 2018 abgegeben. In diesem Masterplan sind Konzepte enthalten, die dazu dienen die Immissionsgrenze von Stickstoffdioxid in Ludwigshafen einzuhalten. Die Kosten für dieses Projekt, welche 188.000 Euro betragen, übernimmt der Bund zu 100% durch das Förderprogramm „saubere Luft“.
Ein weiteres, vom Bund kostentechnisch übernommenes, Projekt, war die Sanierung der Hallenbeleuchtung der Friedrich-Ebert-Halle. Dort ist nun eine LED-Beleuchtung in Betrieb, welche 50% des jährlichen Strom- und CO2-Verbrauchs einsparen wird.
Auch wurde dieses Jahr mit einer Grundwasserreinigung am Ort der ehemaligen BASF-Deponie in Maudach begonnen, da an dieser Stelle eine Pflanzenschutzmittelbelastung vorhanden ist, welche für Menschen schwach giftig sein kann. Im September diesen Jahres wurden die Baumaßnahmen begonnen, im April nächsten Jahres wird mit der Fertigstellung gerechnet.
Das neuste, aber nur indirekt mit Umwelt in Verbindung stehende, Projekt lautet „Hol die Oberbürgermeisterin“. Auf der Website zu diesem können Bürger ihren eigenen Projekten eine größere Reichweite verleihen, welche zu einem Besuch der Oberbürgermeisterin führen kann.
Zuletzt, für diese Kategorie, möchte ich das CO2-Fasten vom 14. Februar – 31.März erwähnen. Dieses wurde von verschiedenen Klimaschutzmanagern gebloggt. Für die Stadt Ludwigshafen hat  Ellen Schlomka diese Aufgabe übernommen.
Auch in der zweiten Kategorie beginnen wir mit dem größten Projekt von dieser, das „Integriertes Klimaschutzkonzept“. Im Auftrag der Stadt Ludwigshafen wurden schon im November 2009 bis in den April 2011 von dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg Maßnahmen erarbeitet. Ziel dieser sind die CO2-Emissionen bis ins Jahr 2020 um 22% zu reduzieren im Vergleich zu dem Jahr 2008.
Des weiteren bietet die Stadt einige Dienste an. Im Bereich der Mobilität sind es das Fahrradverleihprogramm „VRNnextbike“, eine Option für das Carsharing und Ladestationen für Elektroautos. Das Umweltdienstleistungszentrum leiht Umwelterziehungsmodule aus, gibt Führungen, Unterrichtseinheiten und Seminare für Erzieher und leistet fachliche Beratung. Außerdem wird eine Tauschbörse unter dem Namen „Tausch- und Verschenkmarkt PLUS“ zur Verfügung gestellt.

Alles in allem war dies eine Zusammenfassung verschiedener Projekte, falls sie weitere Informationen zu diesen möchten, finden sie diese auf der Homepage der Stadt Ludwigshafen. Was ist ihre Meinung zu diesen Projekten? Halten sie sie für ausreichend oder wünschen sie sich noch mehr? Falls sie ihre Meinung dazu äußern möchten, können sie das gerne in Form eines Leserbriefs machen.

Leserbriefe bitte an pupille.thg@gamil.com oder in die Kommentare!

Sonntag, 26. August 2018

Coco - Lebendiger als das Leben


(Sonja Bayer)

Der Ende 2017 erschienene Film dauert ungefähr 105 Minuten, wurde in den USA von Disney produziert und ist computeranimiert. Es geht um den Tag der Toten und wie ein Junge seine Familie zu lieben lernt. 

Día de los muertos:
Der Día de los muertos ist einer der wichtigsten mexikanischen Feiertage. Man gedenkt traditionell den Verstorbenen und stellt ein Foto von jedem Einzelnen auf eine Ofrenda. Die Vorbereitungszeit startet Mitte Oktober und man feiert vom 31. Oktober bis zum 2. November (Allerheiligen). Der altmexikanische Glaube besagt, dass einmal im Jahr, am Ende der Erntezeit, die Toten zu Besuch kommen  und man mit diesen durch Musik, Tanz und gutes Essen ein fröhliches Wiedersehen feiert. Es ist also ein buntes Volksfest zu Ehren der Toten.

Inhalt des Filmes:
Der Papá ist ein Musiker und tanzt mit seiner Familie. Er hat den Traum, für die ganze Welt zu spielen und lässt seine Familie für diesen Traum im Stich. Die Mamá verbannt Musik aus ihrem Leben, um sich um ihre Tochter Coco kümmern zu können. Sie lernt, wie man Schuhe macht und verdient damit ihr Geld. Diese Kunst bringt sie ihrer ganzen Familie bei.
Coco ist die Urgroßmutter des Protagonisten Miguel. Seine Oma handelt wie seine Ururoma und hasst Musik, was Miguel stört, da er Ernesto de la Cruz nacheifert und Musiker werden will. Als er auf den Marktplatz geht, um Schuhe zu putzen, spricht ihm einer seiner Kunden Mut zu und gibt ihm den Rat, dass er doch bei einem Talentwettbewerb teilnehmen solle. Doch auch dann bekommt er keine Unterstützung seiner Familie und soll am Abend der Talentshow, die am selben Tag wie der Día de los muertos stattfindet, Zuhause bleiben. Dann erwähnt er den Papá von Coco und sie fragt, ob er wieder da ist. Ihre Tochter beruhigt sie und Miguel schleicht sich weg. Er baut sich eine eigene Gitarre. Als er sie fertiggestellt hat, spielt und singt er mit einer Videoaufnahme von seinem Vorbild. „Er nutzt seinen Augenblick“ und versucht zum Marktplatz zu gelangen, aber seine Oma hält ihn auf und versucht, ihm die Familientradition näherzubringen und will ihm das Schuhemachen beibringen. Als sie weggehen und er aus Versehen ein Foto von der Ofrenda schubst, erfährt er, dass Ernesto de la Cruz sein Ururopa ist. Er erzählt es sofort seiner Familie und diese ist gar nicht begeistert: Sie sind wütend und seine Oma zerstört sogar seine Gittare. Daraufhin rennt er weg und will am Talentwettbewerb teilnehmen, jedoch hat er keine Gitarre mehr. Also versucht er, die Gitarre seines Ururopas zu klauen, landet dadurch jedoch im Reich der Toten. Dort fängt seine Reise erst richtig an.

Meine Bewertung:
Der Film behandelt sehr nachdenklich machende Themen und kann einen - wie fast jeder Disney-
Film - zum Lachen und zum Weinen bringen. Im Zentrum steht die Entscheidung, die Miguel treffen muss: für seine Familie oder seinen Traum. Seine Familie bestärkt teilweise den Konflikt,  bietet aber teilweise auch Lösungen für seine Probleme. Fast alle Figuren entwickeln sich wärend des Films weiter, wodurch sich auch deren Haltung teilweise verändert.
Der Tod wird im Film keinesfalls als trauriges Ereignis dargestellt, sondern als Wiedersehen mit den Verstorbenen. Das Jenseits ist ein bunter, fröhlicher Ort, an dem für ihre Familien schick gekleidete Skelette herumlaufen. Diese Vorstellung könnte hilfreich sein, um über den Tod einer geliebten Person hinwegzukommen.
Die Musik ist nicht nur eines der Themen des Film, sondern auch viele Lieder, wie zum Beispiel Remember me, oder auch auf deutsch Denk stets an mich,  finden im Film Platz.

Coco ist ein lustiger Animationsfilm, der auch tiefgehende Themen behandelt. Es lohnt sich absolut, den Film anzusehen (Man sollte Taschentücher bereithalten).
Außerdem lernt man in diesem Film, dass der Tod nur eine schmalere Taille bringt und es im Reich der Toten keine Toiletten gibt. ;)


Montag, 11. Juni 2018

Filmkritik - Infinity War

(Mathilda Saxer)
Als die Marvel-Geschichte 2009 mit „Iron Man“ ihren Anfang nahm, konnte noch keiner ahnen, worauf die insgesamt 19 Filme hinauslaufen würden: „Avengers - Infinity War“.

In diesem vorläufigen Finale des Marvel-Universums geht es um den bösen Titanen Thanos, den wir ja schon aus dem Film „Guardians of the Galaxy“ kennen, dieser will alle Infinity Steine sammeln, um das Universum, wie er sagt „wieder ins Gleichgewicht zu bringen“, indem er die Hälfte aller fühlenden Lebewesen umbringt. Auch wenn unsere Helden alles daran setzen, Thanos aufzuhalten, gibt es einige Probleme: Zum einen haben Captain America und Iron Man sich seit „Civil War“ nicht vertragen. Andererseits ist der fliederfarbene Titan um einiges stärker als die Beschützer unseres Universums dachten und bereit, jeden Preis zu zahlen.

Die Russo Brüder, die bereits mehrere Marvel-Filme auf die Leinwand gebracht haben, schaffen es, in „Infinity War“ alles, was wir von Marvel kennen, zusammenzubringen; der Film ist humorvoll, episch, spannend, traurig und natürlich voller Action. Wen wundert das auch, wenn z.B. die Guardians of the Galaxy auf Doctor Strange treffen und Vision und Scarlett Witch auf Black Panther.
Hier mal ein kurzer Überblick, wer so alles vorkommt: Die uns bekannten Avengers (vollzählig bis auf Hawkeye), die Guardians of the Galaxy, Doctor Strange (inklusive Freund) und Black Panther (inklusive Königreich); und das waren nur die Wichtigsten.

Wichtig ist auf jeden Fall: wer die anderen 18 Filme nicht gesehen hat, hat ein Problem.
Wenn man Doctor Strange mit Doctor Who verwechselt, Infinity Stones nur als dekorative Handschuhsteine aus dem Trailer kennt und meint, Batman sei der beste Marvel-Held, sollte man sich „Infinity War“ besser nicht anschauen. Im kompletten MCU (Marvel Cinematic Universe) baut nämlich ein Film auf dem anderen auf. Natürlich ist es nicht schlimm, wenn man ein oder zwei Filme nicht gesehen hat, aber man sollte die grobe Storyline schon kennen, ansonsten nervt man wahrscheinlich den Sitznachbarn und den ganzen Kinosaal mit vielen Fragen.

Letztendlich kann ich den Film wirklich empfehlen, wenn auch nur für Marvel Fans oder Leute, die einfach mal einen Actionfilm sehen wollen, und denen die Handlung relativ egal ist. Für richtige Marvel-Nerds ist der Film natürlich ein Muss. Wer am Ende von dem fiesen Cliffhanger enttäuscht ist, der kann beruhigt sein: im Mai 2019 kommt der bisher noch titellose Film „Avengers 4“ in die Kinos und ist dann wohl das endgültige Finale, und davor noch werden wir die Superheldin Captain Marvel mit ihrem eigenen Film kennenlernen.
Er lohnt sich auf jeden Fall in 3D, also Brillen mitnehmen, und für die, die ihre Lieblinge aus den vorherigen Filmen schon sehr liebgewonnen haben - besser auch Taschentücher.

Dienstag, 10. April 2018

Unsere Osterbräuche im Grundcheck

(Martina Alilovic)
Nun ist auch Ostern 2018 vorüber und somit auch all die Bräuche die es mit sich bringt, wie z.B. das
Ostereierfärben, Geschichten über den Osterhasen oder auch alles um die für Ostern üblichen Tiere, dasLamm und das Küken.
Wir alle kennen diese Bräuche, jedoch weiß eigentlich niemand woher diese Bräuche kommen,
denn eigentlich haben sie doch nichts mit dem Osterfest zu tun.
Grund genug um diese mal genauer unter die Lupe zu nehmen!
Fangen wir mal beim Ostereierfärben an: Das Färben der Ostereier gehört heute zweifellos zu unserem Osterfest dazu und wäre auch kaum wegzudenken, doch genau kann man gar nicht feststellen wie sich der Brauch entwickelt hat. Es ist allerdings bekannt, dass das Ei in der katholischen Kirche als Zeichen für die Wiedergeburt gilt, da aus dem Ei das Leben schlüpfen soll. Außerdem lässt sich sagen, dass bereits im alten Rom Eier verziert, verschenkt und als Dekoration verwendet wurden. So musste sich diese Tradition wohl nach und nach entwickelt haben.

Mittwoch, 28. März 2018

Konzertabend des Blasorchesters


(Laura Günther)
iHola Espana!, so hieß es am 20. und 21. März 2018. Schon beim Betreten der Aula konnte man den spanischen Flair erkennen. Das Bühnenbild erleuchtete in den Farben der spanischen Flagge.
Als das Orchester dann um 19:30 Uhr die Aula betrat, wurde es mit einem großen Applaus der Gäste begrüßt. Auch die Kleidung des Orchesters hatte einen Hauch von Spanien. Rote Accessoires am Handgelenk und Hals, stachen besonders durch die schwarze Kleidung heraus. Die Leitung Jens Jourdan, die das Orchester dirigierte, wurde dann vom Publikum mit einem Applaus und mit einem Stehapplaus vom Orchester begrüßt. Nun konnte der erste musikalische Konzertabend anfangen. 

Mittwoch, 21. Februar 2018

pupille-Team 2017/18

Hallo, hier ist das pupille-Team 2017/18!
Wir sind 14 Mitglieder aus den Jahrgangsstufen 5-10. Auf dieser Website veröffentlichen wir einige lesenswerte Beiträge, die ihr nur hier lesen könnt. Es lohnt sich also immer wieder, hier vorbeizuschauen!
Ihr seid ideenreich, verfasst gerne interessante Texte und wollt Teil eines motivierten Teams sein? Dann kommt doch einfach mal mittwochs von 13:15-14:00 Uhr in den Pupille-Raum (028) und teilt mit uns eure kreativen Ideen! Wir freuen uns auf euch!
Habt ihr mittwochs keine Zeit? Ihr könnt uns gerne eine E-Mail an pupille.thg@gmail.com mit Artikeln und/oder Anregungen zusenden.

Sonntag, 21. Januar 2018

Interview mit Herr Oswald

(Elia Šandor und Katarina Nikolic)
Pupille: Wie war Ihre Zeit am THG?
Oswald: Na, also ganz allgemein, wollt Ihr das wissen?
P: Ja
O: Alles in allem war sie sehr gut.
P: Was war der schönste Moment?
O: Oooh. Das ist eine hinterhältige Frage. Der allerschönste Moment…

Erster Eindruck Altgriechisch

Am Anfang war es ziemlich schwer, sich zu entscheiden, Altgriechisch oder Französisch zu nehmen. Argumente für Französisch: Weltsprache, Frankreich ist nicht weit, keine „ausgestorbene Sprache“. Viele Klassenkameraden und Freunde wollen Französisch lernen.
Argumente für Altgriechisch: man kann sich viele Fachbegriffe und Fremdwörter herleiten, es ist eine alte Sprache, man lernt die altgriechische Mythologie, aber auch die Wissenschaft kennen.
In den ersten Stunden lernten wir, die zwölf der Griechischklasse, das Alphabet. Es hat 24 Buchstaben, außerdem gibt es noch zwei Hauchzeichen und drei Akzente. Wir machten Übungen, besprachen Personen aus der griechischen Mythologie und griechische Orte. Dann kam der erste Übersetzungstext und mit ihm auch Deklinationen und Konjugationen.
Die erste Klassenarbeit ist mit gutem Schnitt schon überstanden. Alles in allem finde ich, dass ich mit Altgriechisch eine gute Wahl getroffen habe.

Dienstag, 25. April 2017

HILFE! DIE WELT GEHT UNTER!

(van)
Ja, dieses Mal geht die Welt wirklich unter. Zumindest behauptet das David Meade. Meade meint, ein Planet X schwirrt in unserer Umlaufbahn, soll im Oktober aus dieser heraus geraten und in unsere Erde krachen. Ganz sicher. Nur das Komischste an dieser Sache ist aber, dass David Meade der Einzige ist, der diesen Planeten X sieht, denn die NASA bestreitet dessen Existenz. Da tauchen dann schon bei dem ein oder anderen die Fragezeichen im Kopf auf.
Um uns aber auf diese Apokalypse vorzubereiten, verfasste David Meade eine Lektüre mit dem Titel „Planet X – The 2017 Arrival“ und auf seiner Homepage verweist der Hersteller für Luxus Bunker zum Überleben. Immerhin. Wenn es tatsächlich – ganz sicher natürlich – diese Apokalypse geben wird, werden wir zumindest vorbereitet sein. Wenigstens etwas, nicht? Und wenn dieses Jahr die Welt nicht untergeht - was für David Meade natürlich unvorstellbar ist, immerhin hat er es prognostiziert -, dann wird es die Jahre darauf sicher den Ein oder Anderen geben, der plötzlich den Welt Untergang beschwört, doch wir alle werden - Dank David Meade - vorbereitet sein.
Wer weiß, vielleicht startet Trump ja einen Angriff auf den vermeintlichen Planeten X? Wahrscheinlich mit Putin – oder doch mit Erdoğan? Oder vielleicht mit Kim Jong-un? Wir lassen uns Mal überraschen.